-
30.10.2010
- → Geschichte
Anno ... 44.Woche
1935, 3. November: In Griechenland kehrt nach einem
monarchistischen Umsturz durch General Georgios Kondylis König
Georg II. zurück. Georg hatte Griechenland nach dem Sieg der
Republikaner im Dezember 1923 verlassen.
1950, 4./5. November: In der Staatsoper Ostberlin findet unter Vorsitz des Schriftstellers Arnold Zweig der I. Kongreß der Kämpfer für den Frieden statt. Unter den 1769 Delegierten befinden sich auch 755 Teilnehmer aus der BRD. Die Versammlung wählt die Mitglieder des Deutschen Komitees der Friedenskämpfer und formuliert Grundsätze für den Kampf gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands.
1950, 4./5. November: In Blankenhagen bei Gütersloh findet die erste Bundestagung der Geheimorganisation ehemaliger deutscher Offiziere »Bruderschaft« statt. Über die Hälfte der 80 Tagungsteilnehmer sind Ex-Mitglieder der Waffen-SS. Der zum »Ersten des Bruderrats« gewählte Nazimajor Helmuth Beck-Broichsitter erklärt, daß es Ziel seiner Organisation sei, die »europäische und damit auch die deutsche Substanz« zu erhalten, die »Schande von Nürnberg« auszulöschen und Europa zu einer von Ost und West unabhängigen Großmacht aufzubauen.
1970, 3. November: In Chile tritt die von Salvator Allende geführte linke Koalitionsregierung ihr Amt an, nachdem Allendes Unidad Popular bereits am 4. September die Wahlen gewonnen hatte. In Chile beginnt damit ein Prozeß antiimperialistischer, demokratischer Umgestaltungen, der sein Ende erst mit dem blutigen Sturz der Regierung am 11. September 1971 findet.
1975, 6. November: Der von den marokkanischen Machthabern unter König Hassan II. inszenierte »Grüne Marsch« in die Westsahara beginnt. Dabei sollen etwa 350000 Marokkaner vom Süden Marokkos in die spanische Kolonie Spanisch-Sahara, die heutige Westsahara, marschieren, um Ansprüche Marokkos auf das Gebiet geltend zu machen. Entgegen vorheriger Ankündigungen hat der Marsch keineswegs bloß symbolischen Charakter und ist auch nicht durchgängig unbewaffnet. Die Aktion stößt auf Ablehnung bei Algerien, den sozialistischen Ländern und der polisario der Befreiungsbewegung der Westsahara.
1950, 4./5. November: In der Staatsoper Ostberlin findet unter Vorsitz des Schriftstellers Arnold Zweig der I. Kongreß der Kämpfer für den Frieden statt. Unter den 1769 Delegierten befinden sich auch 755 Teilnehmer aus der BRD. Die Versammlung wählt die Mitglieder des Deutschen Komitees der Friedenskämpfer und formuliert Grundsätze für den Kampf gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands.
1950, 4./5. November: In Blankenhagen bei Gütersloh findet die erste Bundestagung der Geheimorganisation ehemaliger deutscher Offiziere »Bruderschaft« statt. Über die Hälfte der 80 Tagungsteilnehmer sind Ex-Mitglieder der Waffen-SS. Der zum »Ersten des Bruderrats« gewählte Nazimajor Helmuth Beck-Broichsitter erklärt, daß es Ziel seiner Organisation sei, die »europäische und damit auch die deutsche Substanz« zu erhalten, die »Schande von Nürnberg« auszulöschen und Europa zu einer von Ost und West unabhängigen Großmacht aufzubauen.
Anzeige
1970, 3. November: In Chile tritt die von Salvator Allende geführte linke Koalitionsregierung ihr Amt an, nachdem Allendes Unidad Popular bereits am 4. September die Wahlen gewonnen hatte. In Chile beginnt damit ein Prozeß antiimperialistischer, demokratischer Umgestaltungen, der sein Ende erst mit dem blutigen Sturz der Regierung am 11. September 1971 findet.
1975, 6. November: Der von den marokkanischen Machthabern unter König Hassan II. inszenierte »Grüne Marsch« in die Westsahara beginnt. Dabei sollen etwa 350000 Marokkaner vom Süden Marokkos in die spanische Kolonie Spanisch-Sahara, die heutige Westsahara, marschieren, um Ansprüche Marokkos auf das Gebiet geltend zu machen. Entgegen vorheriger Ankündigungen hat der Marsch keineswegs bloß symbolischen Charakter und ist auch nicht durchgängig unbewaffnet. Die Aktion stößt auf Ablehnung bei Algerien, den sozialistischen Ländern und der polisario der Befreiungsbewegung der Westsahara.
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Geschichte