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In US-Armee wird weiter diskriminiert
San Francisco. Ein US-Berufungsgericht hat auf Antrag der Regierung
in Washington die bislang geltende Regelung zum Umgang mit
homosexuellen Menschen in den Streitkräften der USA vorerst
wieder in Kraft gesetzt. Hintergrund des Beschlusses war eine
vorherige Entscheidung eines kalifornischen Bundesgerichts, das den
Ausschluß von bekennenden Schwulen und Lesben aus der Armee
für verfassungswidrig erklärt hatte, da die Richtlinie
»Don’t ask, don’t tell« (»Frage
nicht, sage nichts«) gegen das Recht auf freie
Meinungsäußerung verstoße. Die im Jahr 1993
verabschiedete Richtlinie sieht vor, daß Homosexuelle in den
Streitkräften ihre sexuelle Orientierung für sich
behalten müssen. (dapd/jW)
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