-
22.10.2010
- → Ausland
Wien: Finanzminister will Studiengebühr
Wien. Bei den Haushaltsberatungen im österreichischen
Parlament hat der Finanzminister der Alpenrepublik, Josef
Pröll (ÖVP), den Universitäten mehr Geld
versprochen, wenn diese zu »grundsätzlichen
Reformen« bereit seien. Gemeint sind damit die
Wiedereinführung der Studiengebühren und
Zugangsbeschränkungen. Weitere Details zur Ausgestaltung des
neuen Haushalts blieb der konservative Vizekanzler in seiner Rede
schuldig. In den vergangenen Tagen war es in Österreich erneut
zu Protesten von Studierenden gekommen, die eine bessere
Ausstattung der Hochschulen fordern.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland