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Bogota tritt ein in Schutzkonvention

Bogota. Kolumbien ist der »Internationalen Konvention zum Schutz aller Menschen gegen gewaltsames Verschwindenlassen« beigetreten. Die Abgeordnetenkammer nahm das Abkommen am Dienstag einstimmig an. Durch den Beitritt Kolumbiens als zwanzigstes Land tritt das Ende 2009 ausgehandelte Vertragswerk in Kraft. Laut dem Abgeordneten des oppositionellen Linksbündnisses Polo Democrático Alternativo, Iván Cepeda, erhalten Opfer von Entführungen erstmals ein verbindliches Fundament für Wiedergutmachungsansprüche. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2010, Seite 6, Ausland

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