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Elektrofischerei

Die Fischbestände im Rhein erholen sich weiter. Im nördlichen Oberrhein sind bei einer Untersuchung Jungtiere von 34 der ursprünglich 44 Arten nachgewiesen worden, wie aus dem ersten länderübergreifenden Jungfischmonitoring der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg hervorgeht. Studienleiter Egbert Korte vom Büro für fischökologische Studien in Riedstadt sagte, Anfang der 70er Jahre habe es nur 17 Arten gegeben. Die Untersuchung wurde auf einem 190 Kilometer langen Rheinabschnitt zwischen Iffezheim und Bingen mittels »Elektrofischerei« durchgeführt. Dabei wird ein elektrisches Feld im Wasser erzeugt, die im Stromkreis befindlichen Fische schwimmen zur Anode, wo sie untersucht und im Anschluß wieder ins Wasser zurückgegeben werden. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2010, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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