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Erneute Kritik an Nobelkomitee

Peking. Die Regierung in Peking hat ihre heftige Kritik wegen der Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo erneuert. Die Entscheidung des norwegischen Nobel-Komitees sei eine »Anstiftung zur Kriminalität«, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Ma Zhaoxu, am Donnerstag vor Journalisten. Liu sei ein »verurteilter Verbrecher«. Den »befangenen« Mitgliedern des Komitees stehe nicht das Recht zu, darüber zu urteilen und die Unabhängigkeit der chinesischen Justiz in Frage zu stellen.

(AFP/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2010, Seite 6, Ausland

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