-
15.10.2010
- → Feuilleton
Signal oder Streik
In Berlin müssen Besucher der drei Opernhäuser und des
Konzerthauses weiter mit verspätetem Vorstellungsbeginn und
Teilausfällen von Aufführungen rechnen. Die Deutsche
Orchestervereinigung (DOV) läßt sich das gelegentliche
Streiken vom Regierenden Bürgermeister, Kultursenator und Chef
der Opernstiftung, Klaus Wowereit (SPD), nicht verbieten. Nach
dessen Geschmack hat die Opernstiftung ein »akzeptables
Angebot« vorgelegt. DOV-Geschäftsführer Gerald
Mertens aber wartet weiter »auf ein positives Signal, bis
dahin verhandeln wir nicht«. Der Tarifkonflikt währt
bereits einige Wochen. (apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton