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Hunger weltweit ein Milliardenproblem

Washington/Rom. Armut, Konflikte und politische Instabilität haben zur Folge, daß weltweit rund eine Milliarde Menschen Hunger leiden. Die meisten von ihnen leben in Afrika und Asien, wie aus dem aktuellen Welthungerindex hervorgeht, der anläßlich des am Montag in Rom begonnenen Welternährungsgipfels veröffentlicht wurde. Demnach ist die Hungersituation in 29 Entwicklungsländern, den meisten von ihnen auf dem afrikanischen Kontinent, »alarmierend« oder sogar »extrem alarmierend«. Besonders dramatisch sei die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi, Eritrea und im Tschad.

Für ihre Untersuchung werteten das Forschungsinstitut IFPRI, die Hilfsorganisation Concern Worldwide und die Welthungerhilfe Daten aus 122 Ländern aus.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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