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12.10.2010
- → Kapital & Arbeit
Hunger weltweit ein Milliardenproblem
Washington/Rom. Armut, Konflikte und politische Instabilität
haben zur Folge, daß weltweit rund eine Milliarde Menschen
Hunger leiden. Die meisten von ihnen leben in Afrika und Asien, wie
aus dem aktuellen Welthungerindex hervorgeht, der
anläßlich des am Montag in Rom begonnenen
Welternährungsgipfels veröffentlicht wurde. Demnach ist
die Hungersituation in 29 Entwicklungsländern, den meisten von
ihnen auf dem afrikanischen Kontinent, »alarmierend«
oder sogar »extrem alarmierend«. Besonders dramatisch
sei die Lage in der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi,
Eritrea und im Tschad.
Für ihre Untersuchung werteten das Forschungsinstitut IFPRI, die Hilfsorganisation Concern Worldwide und die Welthungerhilfe Daten aus 122 Ländern aus.
(AFP/jW)
Für ihre Untersuchung werteten das Forschungsinstitut IFPRI, die Hilfsorganisation Concern Worldwide und die Welthungerhilfe Daten aus 122 Ländern aus.
(AFP/jW)
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