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Scharfe Kritik an Bildungspaket

Berlin. Die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante Nachhilfe für Kinder von »Hartz IV«-Beziehern halten die Lehrerverbände für nicht umsetzbar. Der Verwaltungsaufwand sei für die Schulen viel zu groß, so daß die vorgesehenen ­pädagogischen Prüfungen nicht stattfinden könnten, sagte der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, der Süddeutschen Zeitung vom Donnerstag. Die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer warnte vor »einem Wust an Bürokratie, Auseinandersetzungen mit Eltern und vor allem mit den Entscheidern in den Jobcentern«.

Die Nachhilfe ist Teil des geplanten Bildungspakets, bei dem Kinder aus »Hartz IV«-Haushalten pro Jahr Leistungen von mindestens 250 Euro abrufen können. Nachhilfe soll es aber nur geben, wenn die Schüler die nächste Klassenstufe noch erreichen können. Kein Geld soll fließen, wenn dadurch der Sprung auf eine höhere Schule geschafft werden soll. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2010, Seite 1, Inland

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