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Massive Kritik an Outdoor-Branche

Köln. Namhafte Hersteller von Outdoor-Bekleidung verletzen nach Erkenntnissen der entwicklungspolitischen Organisation Christliche Initiative Romero (CIR) zum Teil massiv arbeitsrechtliche Bestimmungen. Exemplarisch dafür sei eine Zuliefererfabrik in El Salvador, die Outdoor-Bekleidung für den Weltmarktführer North Face und die Marken Patagonia, Marmot und Columbia herstelle. In dem Betrieb würden »Hungerlöhne« gezahlt und gewerkschaftliche Arbeit unterdrückt, berichteten CIR-Vertreter am Montag in Köln. In der untersuchten Fabrik könnten die überwiegend eingesetzten Arbeiterinnen die Produktionsvorgaben nur durch »erzwungene« Überstunden erreichen, so der CIR-Vorwurf. Besuche beim Arzt seien im Krankheitsfall nicht erlaubt und nur gestattet, wenn der Besuch mindestens drei Tage vorher angekündigt werde.(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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