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Aussetzung der Wehrpflicht gebilligt

Berlin. Die Parteispitzen von CDU und CSU haben der Aussetzung der Wehrpflicht zugestimmt, wollen aber die Bundeswehr nicht so stark verkleinern wie zuletzt diskutiert. Die Präsidien beider Parteien faßten bei ihrer gemeinsamen Sitzung am Sonntag und Montag in Berlin einen entsprechenden Beschluß, wie Teilnehmer berichteten.Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wollte die Sollstärke ursprünglich von derzeit 250000 auf 163500 Soldaten senken. Dies werde von den Parteispitzen als «deutlich zu klein» bewertet, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Montag in Berlin. Noch im Herbst sollen Parteitage eine endgültige Entscheidung fällen. Keine Einigung gab es dem Vernehmen nach über die Neugestaltung des Zivildienstes.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2010, Seite 5, Inland

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