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Peking schickt Chefs ins Bergwerk

Peking. Die Manager chinesischer Kohleminen dürfen neue Sicherheitsvorschriften nicht umgehen, indem sie Assistenten zur Arbeit unter Tage schicken. Ab 7. Oktober müsse das leitende Personal selbst in den Minen arbeiten, sagte der Sprecher der Behörde für Arbeitssicherheit der Zeitung China Daily. Die Regierung hatte die Vorschrift im Sommer erlassen, um die Sicherheit in den Bergwerken zu erhöhen. Die Behörde reagierte auf Berichte, daß Bergbaumanager in der Provinz Guangxi Mitarbeiter zu Assistenten befördern wollten, die dann anstelle des leitenden Personals unter Tage arbeiten. Die Assistenten könnten »nicht als Minenleiter gezählt werden«, stellte die Behörde klar, »damit sind das Management sowie der Chefingenieur und sein Stellvertreter gemeint«. Im vergangenen Jahr starben in chinesischen Kohlebergwerken nach offiziellen Angaben mehr als 2600 Menschen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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