-
24.09.2010
- → Ausland
Tote bei Kämpfen in Somalia
Mogadischu. Bei schweren Kämpfen der Shebab-Miliz mit
Regierungstruppen und Truppen der Afrikanischen Union (AU) sind in
Somalia am Donnerstag mindestens 19 Zivilisten getötet worden.
86 weitere Unbeteiligte wurden verletzt, nachdem die Miliz am
Morgen mehrere Armeestellungen in der Hauptstadt Mogadischu
attackiert hatte, wie Ärzte und Augenzeugen berichteten. Die
meisten Opfer gab es demnach auf einem belebten Markt, auf dem
mehrere Geschosse einschlugen. Der Chef der Rettungsstelle von
Mogadischu, Ali Muse, sprach von einem »Desaster«. Neun
Menschen seien auf der Stelle tot gewesen, als ihr Lastwagen von
einer Granate getroffen wurden sei.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
