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Kein Umweltschutz mit deutscher Hilfe

Berlin. Die Bundesregierung hat einer Unterstützung des Yasuní-Umweltschutzprojektes in Ecuador eine Absage erteilt. Quito hatte angeboten, auf eine Erdölförderung im Regenwald zu verzichten, wenn es dafür von der internationalen Gemeinschaft einen finanziellen Ausgleich erhält. »Deutschland möchte das Projekt nicht unterstützen«, sagte nun ein Sprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am Donnerstag auf Anfrage. Aus »grundsätzlichen Bedenken« werde das Vorhaben nicht gefördert. Noch im August hatte der deutsche Botschafter in Ecuador, Peter Linder, eine Beteiligung Berlins an der Yasuní-Initiative bestätigt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2010, Seite 6, Ausland

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