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Hochtief will ACS nicht in der Mehrheit

Essen. Deutschlands größter Baukonzern Hochtief sieht die Übernahmepläne seines spanischen Großaktionärs ACS kritisch. Die überraschende Offerte müsse wohl als »unfreundliches Angebot« aufgefaßt werden, sagte ein Unternehmenssprecher. Derzeit diskutiere die Konzernspitze mit ihren Beratern die Situation.

Auch Aktionärsschützer kritisierten das Vorgehen von ACS. Marco Cabras von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz sagte: »Das Angebot ist absolut inakzeptabel.«

ACS hatte am Donnerstag überraschend ein Übernahmeangebot für das 1873 gegründete Essener Traditionsunternehmen vorgelegt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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