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Ausgestellt

Das Berliner Naturkundemuseum hat den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Ostflügel des Gebäudes komplett wieder eröffnet. In dem sanierten Gebäude werden rund eine Million konservierte Fische, Säugetiere, Würmer, Krebse, Weichtiere, Insekten, Spinnen und Reptilien ausgestellt. In den oberen Geschossen präparieren Forscher die Exponate. Zu den Attraktionen des Naturkundemuseums, das zu den weltweit fünf größten Einrichtungen dieser Art gehört, zählt auch das größte in einem Museum aufgebaute Dinosaurierskelett der Welt. Es wurde aus den etwa 150 Millionen Jahre alten Knochen eines Brachiosaurus brancai rekonstruiert.

Mit dem neuen Ostflügel könne die Öffentlichkeit teilhaben an der Forschung, die parallel zum Publikumsverkehr im Gebäude stattfinde, sagte der Generaldirektor des Museums, Reinhold Leinfelder. Eine Jubiläumsausstellung zum 200. Geburtstag des Museums und der Ostflügel stehen seit Dienstag den Besuchern offen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2010, Seite 12, Feuilleton

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