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Proteste gegen NPD-Kundgebung

Berlin. Die rechtsextreme NPD will am kommenden Samstag in Berlin unter dem Motto »Überfremdungsgesetz stoppen« eine Kundgebung mit anschließenden Konzert abhalten. Als Redner sind unter anderem Parteichef Udo Voigt, der Berliner Landesvorsitzende Uwe ­Meenen sowie Landesvorstandsmitglied Sebastian Schmidtke angekündigt. Schmidtke war auch Anmelder des Aufmarsches am 1. Mai, zu dem 600 Rechte in den Prenzlauer Berg kamen. Zeitgleich randalierten fast 300 Neonazis auf dem Kurfürstendamm, bis sie festgenommen wurden. Am Samstag sollen zudem die Rechtsrockbands »Kahlschlag«, »Exzess« und »Total Verlust« auftreten. Die Polizei bestätigte eine entsprechende Anmeldung für rund 500 Teilnehmer. Berliner Antifagruppen, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten« (VVN-BDA), »Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick«, sowie das Bündnis »Rechtspopulismus stoppen«, rufen zu Protesten gegen die rassistische Kampagne zum Berliner Integrationsgesetz auf. Die Neonazigegner treffen sich am 18. September um 12 Uhr am S-Bahnhof Berlin-Schöneweide. Informationen unter: berlin.bvvbda.org

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2010, Seite 15, Antifaschismus

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