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Chile: Betreiber der Mine bitten um Verzeihung

Copiapo. Vier Wochen nach dem Bergwerksunglück in Chile haben die Betreiber der Mine die Angehörigen der 33 verschütteten Kumpel um Verzeihung gebeten. »Diese Situation ist schrecklich. Und wir hoffen, daß sie bald ein glückliches Ende findet«, sagte am Dienstag (Ortszeit) Ko-Unternehmenschef Alejandro Bohn. »Der Schmerz, der durch diese von uns nicht gewollte und nicht vorgesehene Situation verursacht wurde, erfordert, daß wir um Verzeihung bitten für die in diesen Tagen gefühlte Angst«, sagte Bohn. Er äußerte sich bei einer vom Fernsehen übertragenen Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss des chilenischen Parlaments. Bohn wurde zusammen mit dem anderen Chef des Unternehmens San Esteban, Marcelo Kemeny, befragt. Beide verneinten eine Mitschuld an dem Unglück. Am Montag hatten die Bohrungen für einen Rettungsschacht begonnen, durch den die Kumpel aus dem Stollen in 700 Meter Tiefe befreit werden sollen. Die Bohrungen werden nach Schätzungen von Experten bis zu vier Monate dauern. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2010, Seite 7, Ausland

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