-
02.09.2010
- → Ausland
Chile: Betreiber der Mine bitten um Verzeihung
Copiapo. Vier Wochen nach dem Bergwerksunglück in Chile haben
die Betreiber der Mine die Angehörigen der 33
verschütteten Kumpel um Verzeihung gebeten. »Diese
Situation ist schrecklich. Und wir hoffen, daß sie bald ein
glückliches Ende findet«, sagte am Dienstag (Ortszeit)
Ko-Unternehmenschef Alejandro Bohn. »Der Schmerz, der durch
diese von uns nicht gewollte und nicht vorgesehene Situation
verursacht wurde, erfordert, daß wir um Verzeihung bitten
für die in diesen Tagen gefühlte Angst«, sagte
Bohn. Er äußerte sich bei einer vom Fernsehen
übertragenen Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss
des chilenischen Parlaments. Bohn wurde zusammen mit dem anderen
Chef des Unternehmens San Esteban, Marcelo Kemeny, befragt. Beide
verneinten eine Mitschuld an dem Unglück. Am Montag hatten die
Bohrungen für einen Rettungsschacht begonnen, durch den die
Kumpel aus dem Stollen in 700 Meter Tiefe befreit werden sollen.
Die Bohrungen werden nach Schätzungen von Experten bis zu vier
Monate dauern. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
