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Tod durch FGM: Ärztin verhaftet

Kairo. Nachdem ein 13jähriges Mädchen an einer Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) gestorben ist, ist eine Ärztin verhaftet worden. Ihr droht ein Verfahren wegen Totschlags. Die Kairoer Tageszeitung Al-Shurouq berichtete am Freitag, eine andere Medizinerin habe den Fall dem Familienministerium gemeldet, das daraufhin Anzeige erstattete. FGM ist in Ägypten seit zwei Jahren verboten, wird aber immer noch praktiziert. An die Öffentlichkeit dringt das Leid der Mädchen nur, wenn der Eingriff tödlich endet. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2010, Seite 15, Feminismus

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