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Kuba verfolgt TV-Schwarzmarkt

Havanna. Kubanische Gerichte haben vier Kubaner, von denen einer in den USA lebt, wegen illegalen Handels mit Satelliten-Fernsehdiensten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der in den USA lebende und für den dortigen Kabeldienst DirecTV arbeitende M. Orozco habe zwischen 2004 und 2006 mehr als 800 Entschlüsselungskarten seines Unternehmens verkauft und damit kubanische wie internationale Gesetze verletzt. US-amerikanische Satellitenkarten werden auf dem kubanischen Schwarzmarkt für 30 bis 40 konvertible Pesos (etwa 24 bis 32 US-Dollar) gehandelt. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2010, Seite 2, Ausland

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