Zehn Alben der Kritik
Der »Preis der deutschen Schallplattenkritik« geht in
diesem Jahr an fünf Klassik-Einspielungen und fünf
Jazz/Pop-Alben. Das Bach Collegium Japan unter Massaki Suzuki wird
für seine Interpretation von Johann Sebastian Bachs Motetten
BWV 225-230 geehrt. Außerdem werden die Mahler-Lieder des
Baritons Christian Gerhaher und des Pianisten Gerold Huber
ausgezeichnet, Dvoraks Symphonische Dichtungen des Czech
Philharmonic Orchestra unter der Leitung des kürzlich
verstorbenen Charles Mackerras, Chopins Klavierkonzerte 1 & 2
(Rafal Blechacz, Piano, Royal Concertgebouw Orchestra, Jerzy
Semkow) sowie Eric Le Sages Einspielung sämtlicher
Klavierwerke Schumanns. Im Bereich Jazz werden Dave Liebmans
»Turnaround – the Music of Ornette Coleman« und
»Money Jungle – Ellington re-orchestrated« der
HR-Bigband prämiert. Die übrigen Jahrespreise gehen an
das Album »Have one on me« der US-Harfenistin Joanna
Newsom, an »Ain’t no Grave«, den Abschluß
der »American Recordings« von Johnny Cash sowie an Owen
Palletts »Heartland«. Begründungen der Jury und
Hörbeispiele unter schallplattenkritik.de (jW)
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