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Ermittlungen gegen Bundeswehr

Potsdam. Auf die Strafanzeige der Mutter eines in Afghanistan getöteten Soldaten hin prüfen nun drei Staatsanwaltschaften, ob eine unzureichende Einsatzplanung für den Tod des Feldwebels am Karfreitag bei Kundus verantwortlich ist. Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam am Montag, die den Fall weitergeleitet hat. Die Vorermittlungen wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung führen die Staatsanwaltschaft in Berlin wegen des dort ansässigen Verteidigungsministeriums, sowie die Staatsanwaltschaften in Oldenburg und Regensburg wegen des dienstlichen Wohnsitzes der zuständigen Kommandeure. Die Mutter wirft der Bundeswehr schweres Versagen vor: Man habe die Einheit ihres Sohnes »unter bewußter Versagung militärischer Hilfe verrecken lassen«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2010, Seite 1, Inland

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