Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Gegründet 1947 Montag, 18. Oktober 2021, Nr. 242
Die junge Welt wird von 2589 GenossInnen herausgegeben
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder > Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Aus: Ausgabe vom 08.07.2010, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Kartellamt moniert Abhebegebühren

Bonn. Im Streit um hohe Abhebegebühren an Geldautomaten fremder Banken und Sparkassen hat das Bundeskartellamt die Einführung einer Obergrenze von fünf Euro abgelehnt. Dieser Vorschlag der Branche beseitige »die wettbewerblichen Probleme« nicht, teilte die Behörde am Mittwoch in Bonn mit. Die von der Kreditwirtschaft vorgeschlagene Obergrenze habe »eine beachtliche Höhe«, und biete zudem »kaum Anreize für die Automatenbetreiber, Preise unter diesem Höchstentgelt zu verlangen«. Die im Zentralen Kreditausschuß (ZKA) zusammengeschlossenen Banken und Sparkassen seien aufgefordert, ihre Vorschläge zu überarbeiten. Bislang verlangen Banken und Sparkassen von Kunden fremder Institute fürs Geldabheben an Automaten Gebühren von bis zu zehn Euro, obwohl die internen Kosten der Institute pro Abhebevorgang sich nur auf rund 60 Cent belaufen. (apn/jW)

Mehr aus: Kapital & Arbeit

Die Buchlesewoche der Tageszeitung junge Welt vom 20. bis 23. Oktober. Alle Infos hier!