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Judith Butlers wahre Worte

Die bekannte Gender-Theoretikerin Judith Butler (»Gender trouble«) hat am Samstag den »Preis für Zivilcourage«, der ihr im Anschluß an den Berliner Christopher Street Day verliehen werden sollte, abgelehnt. Die Veranstaltung sei zu kommerziell und berücksichtige zu wenig Probleme wie die der doppelten Diskrimierung von homo- oder transsexuellen Migranten, begründete die US-Philosophin ihre Haltung und begrüßte ausdrücklich den alternativen Transgenialen CSD, der in Berlin am nächsten Samstag stattfindet. Dort würden noch die wichtigen Themen wie Krieg und Unterdrückung thematisiert.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2010, Seite 13, Feuilleton

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