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Aufrufe gegen Kinderarbeit
Berlin. Anläßlich des Welttages gegen Kinderarbeit am
12. Juni haben die Bundesregierung, Gewerkschaften und
entwicklungspolitische Organisationen zum Boykott von Produkten
aufgerufen, die von Kindern hergestellt worden sind. Weltweit
müssen 200 Millionen Kinder zum Lebensunterhalt ihrer Familien
beitragen, mehr als die Hälfte von ihnen in gesundheits- oder
gar lebensgefährlichen Bereichen.
Unterdessen kritisierten die Christliche Initiative Romero (CIR) und der Verein zur Unterstützung arbeitender Kinder und Jugendlicher (ProNATs e.V.) am Freitag in Berlin die geltende weltweite Ächtung der Kinderarbeit. Die beiden Entwicklungshilfeorganisationen fordern statt dessen gemeinsam mit Verbänden arbeitender Minderjähriger kindgerechte Arbeitsbedingungen und eine Vereinbarkeit mit dem Schulbesuch. CIR und ProNATs führen an, die Ächtung beende die Ausbeutung von Kindern nicht, sondern treibe sie in die Illegalität, was ihre Situation noch verschlimmere.
(apn/jW)
Unterdessen kritisierten die Christliche Initiative Romero (CIR) und der Verein zur Unterstützung arbeitender Kinder und Jugendlicher (ProNATs e.V.) am Freitag in Berlin die geltende weltweite Ächtung der Kinderarbeit. Die beiden Entwicklungshilfeorganisationen fordern statt dessen gemeinsam mit Verbänden arbeitender Minderjähriger kindgerechte Arbeitsbedingungen und eine Vereinbarkeit mit dem Schulbesuch. CIR und ProNATs führen an, die Ächtung beende die Ausbeutung von Kindern nicht, sondern treibe sie in die Illegalität, was ihre Situation noch verschlimmere.
(apn/jW)
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