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Kartellstrafe gegen ­Brillenhersteller

Bonn. Das Bundeskartellamt hat gegen fünf Brillenglashersteller Bußgelder in Höhe von insgesamt 115 Millionen Euro verhängt. Die fünf Firmen, darunter die Marktführer Rodenstock und Zeiss, hätten verbotene Preisabsprachen getroffen und damit seit rund zehn Jahren »den Wettbewerb in diesem Markt fast vollständig zum Erliegen gebracht«, wie die Behörde am Donnerstag erklärte. Auch der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) sei an den Absprachen beteiligt gewesen.

Die fünf Firmen erhöhten ihre Preise gegenüber den Augenoptikern »regelmäßig in abgestimmter Form«, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Leidtragender sei der Verbraucher gewesen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2010, Seite 2, Kapital & Arbeit

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