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Volkssolidarität mit »Sozialbilanz«

Berlin. Der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität hat 2009 im Vergleich zum Vorjahr rund 12 000 Mitglieder verloren, aber auch 11 000 neue dazugewonnen. Dies gab Verbandspräsident Gunnar Winkler am Dienstag bei der Vorstellung der »Sozialbilanz 2009« des Verbands in Berlin bekannt. Bei den Verlusten handele es sich größtenteils um »Abgänge durch Tod«, erläuterte Bundesgeschäftsführer Bernd Niederland. In ihren sechs Landesverbänden im Osten Deutschlands organisiert die Volkssolidarität nach eigenen Angaben derzeit 276 000 Mitglieder. Mit rund 17000 haupt- und 30000 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist der Verband vor allem in der Altenpflege sowie Kinderbetreuung aktiv.

Als zentrale politische Aufgaben nannte Präsident Winkler den Kampf gegen Mehrwertsteuererhöhung und Kopfpauschale. Zudem bekräftigte er die Forderung des Verbandes nach einer »menschenwürdigen« Erneuerung der sozialen Grundsicherung für Erwerbslose. So müßten die Regelsätze auf 440 Euro angehoben und an die Preissteigerungsrate gekoppelt werden. Eine Vermittlung in Jobs mit Stundenlöhnen unter 7,50 Euro sollte generell für unzulässig erklärt werden. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2010, Seite 4, Inland

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