Zum Inhalt der Seite

J. Delay

Wie wurde Jan Phillip Eißfeldt zu dem Jan Delay, der er heute (als prospektiver Topkandidat in der Lindenberg-Erbfolge) ist? Durch strenges Cola- und Fastfoodverbot, der als Kind ausgesetzt war, liebe Eltern! Auch auf Fernsehen habe er verzichten müssen, sagte der 33jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstagausgabe). »Ich bin in einem alternativen Wohnprojekt in Hamburg-Eimsbüttel geboren und aufgewachsen. Das war so eine Art besetztes Haus mit lauter Birkenstock-Jutesack-Typen und linken Lehrern«, erzählte der Sänger. »Insofern habe ich die ganze linke Philosophie und das Protestbewußtsein quasi mit der Muttermilch aufgesogen.« Aha. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2010, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!