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Obama stoppt Tiefseebohrungen

Washington. US-Präsident Barack Obama will als Reaktion auf die Ölpest im Golf von Mexiko ein Moratorium für neue Ölbohrungen in tiefen Gewässern um zunächst sechs weitere Monate verlängern. Das verlautete am Donnerstag aus dem Weißen Haus in Washington. Auf Eis gelegt werden soll zunächst auch die Ölförderung im Arktischen Ozean. Innenminister Ken Salazar fordert nach Angaben aus Regierungskreisen weitere Untersuchungen zur Bohrtechnologie und zu möglichen Reaktionen auf einen sogenannten Blowout, also das unkontrollierte Austreten von Öl ins Meer. Er lehnt demnach Genehmigungen für Explora­tionsbohrungen in der Arktis vor 2011 ab. Der Ölkonzern Shell wollte damit eigentlich in diesem Sommer beginnen. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2010, Seite 6, Ausland

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