Firma verlangt Selbstmordverzicht
Shenzhen/Hongkong. Nach einer Serie von Selbstmorden von
Beschäftigten in China verlangt der weltweit größte
Elektronikhersteller Foxconn von seinen Mitarbeitern eine
schriftliche Verpflichtungserklärung, daß sie sich nicht
selbst töten. Seit Beginn des Jahres haben sich in dem
Unternehmen bereits zehn Arbeiter das Leben genommen.
Arbeitsrechtsorganisationen führen dies auf extrem schlechte
Arbeitsbedingungen und die geringe Entlohnung zurück. Die
durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt demnach 72
Stunden.
Foxconn produziert unter anderem das iPhone für Apple sowie Geräte von Hewlett Packard und Dell. Auch der Handelskonzern Metro arbeitet bei der Eröffnung seiner ersten Media-Markt-Filialen in China mit Foxconn zusammen. Die Southern Metropolis Daily druckte am Mittwoch ein Foto des Briefes an die Angestellten. Darin wird ferner eine Ermächtigung verlangt, sich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen, sollten sich die Angestellten in einer »anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung« befinden.
(AFP/jW)
Foxconn produziert unter anderem das iPhone für Apple sowie Geräte von Hewlett Packard und Dell. Auch der Handelskonzern Metro arbeitet bei der Eröffnung seiner ersten Media-Markt-Filialen in China mit Foxconn zusammen. Die Southern Metropolis Daily druckte am Mittwoch ein Foto des Briefes an die Angestellten. Darin wird ferner eine Ermächtigung verlangt, sich in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen, sollten sich die Angestellten in einer »anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung« befinden.
Anzeige
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
