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Karstadt-Poker bleibt spannend

Essen. Die Zukunft der insolventen Kaufhaus-Kette Karstadt ist wenige Tage vor Ende der Bieterfrist weiter offen. Das Vorliegen von zwei Geboten sei »kein Selbstläufer«, sagte Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, am Dienstag. Neben der Beteiligungsgesellschaft Triton hat auch Investor Nicolas Berg­gruen ein Angebot vorgelegt. Ver.di machte sich neben Berggruen allerdings auch für den Vermieterfonds Highstreet stark, der bislang jedoch kein Angebot abgegeben hat.

Unterdessen verzichtete Köln als letzte Kommune wie angekündigt zugunsten der Karstadt-Sanierung auf zustehende Gewerbesteuereinnahmen. Indes verhandelt Berggruen Holdings mit Highstreet über eine Mietreduzierung. Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane warnte, die Kette dürfe »nicht auseinandergekloppt« werden. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2010, Seite 1, Inland

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