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26.05.2010
- → Inland
Discounter stoppt Berichterstattung
Bönen. Die KiK Textilien und Non-Food GmbH mit Sitz im
nordrhein-westfälischem Bönen hat vor dem Landgericht
Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den NDR erwirkt.
Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Anlaß der
gerichtlichen Auseinandersetzung war eine Reportage des NDR im
Sendeformat »Panorama – die Reporter« vom 7.
April 2010, in der unter dem Titel »Die KiK-Story – die
miesen Methoden des Textildiscounters« nach Ansicht von KiK
»rufschädigend falsche Tatsachen über Deutschlands
größten Textildiscounter behauptet wurden«. In der
am Dienstag verbreiteten Erklärung begrüßte das
Unternehmen die Eilentscheidung. Man sei »froh, daß
derartige fehlerhafte journalistische Behauptungen und Recherchen
in Deutschland geahndet und untersagt werden«.
Die Arbeitsbedingungen bei KiK waren in der Vergangenheit wiederholt Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. NDR-Chefreporter Christoph Lütgert hatte in seinem Film nach eigenen Angaben zeigen wollen, »wie die Billigpreise zustande kommen – und wie Menschen dafür teuer bezahlen müssen«.
(jW)
Die Arbeitsbedingungen bei KiK waren in der Vergangenheit wiederholt Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. NDR-Chefreporter Christoph Lütgert hatte in seinem Film nach eigenen Angaben zeigen wollen, »wie die Billigpreise zustande kommen – und wie Menschen dafür teuer bezahlen müssen«.
(jW)
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