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Ministerium beklagt kranke Soldaten

Köln. Die Bundeswehr rechnet wegen der neuen Afghanistan-Strategie mit mehr traumatisierten Soldaten. Das ergibt sich nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstagausgabe) aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums. Der geplante Einsatz der Bundeswehr im Rahmen des »Partnering-Konzepts« werde zu einer erhöhten Belastung führen, heißt es in dem Bericht.Schon jetzt sei mit der Zunahme von einsatzbedingten Verwundungen und Verletzungen, insbesondere auch psychischen Erkrankungen zu rechnen. So habe sich von 2008 zu 2009 die Zahl der am »Posttraumatischen Belastungssyndrom« erkrankten Soldaten von 245 auf 466 nahezu verdoppelt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2010, Seite 4, Inland

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