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Honduras: 157 Minderjährige seit Januar ermordet

Tegucigalpa. Seit der Amtsübernahme von Porfirio Lobo als Präsident von Honduras am 27. Januar sind insgesamt 157 Kinder und Jugendliche in dem zentralamerikanischen Staat ermordet worden. Im vergangenen Jahr wurden 549 Minderjährige Opfer von Gewaltverbrechen. Das geht aus einer am Mittwoch in Tegucigalpa veröffentlichten Untersuchung der humanitären Vereinigung Casa Alianza hervor. Die Gewalt in Honduras habe sich nach dem Staatsstreich gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya im vergangenen Jahr verschärft, erklärte die Organisation. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2010, Seite 6, Ausland

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