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Tariftreue Firma verliert Konzession
Berlin. 1500 geladene Gäste, darunter Berlins Regierender
Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs
Ministerpräsident Mathias Platzeck (beide SPD) feierten am
Freitag das Richtfest für das neue Terminal des künftigen
Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in
Schönefeld.
Die Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß 77 Mitarbeitern der Flughafengastronomie in einigen Monaten die Arbeitslosigkeit drohe, da der Betreiber SSP Airportgastronomie, der bislang die Gastronomieflächen der Berliner Flughafengesellschaft auf dem Flughafen Tegel bewirtschaftet, bei der Ausschreibung für den neuen Flughafen keinen Zuschlag erhalten hat. Tegel soll kurz nach der Eröffnung des Großflughafens im kommenden Jahr geschlossen werden. Der zuständige NGG-Sekretär Sebastian Riesner betonte, daß SSP nach Tarifvertrag bezahle und dafür bekannt sei, sich an alle »Regeln und Gesetze« zu halten. »Derartige Erwägungen scheinen bei der Vergabe der neuen Konzessionen am BBI nicht berücksichtigt worden zu sein. Vollmundige Reden der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg, Tariftreue in Vergabegesetzen regeln zu wollen, scheinen in diesem Fall nur Worthülsen zu sein«, kritisierte Riesner. (jW)
Die Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG) wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß 77 Mitarbeitern der Flughafengastronomie in einigen Monaten die Arbeitslosigkeit drohe, da der Betreiber SSP Airportgastronomie, der bislang die Gastronomieflächen der Berliner Flughafengesellschaft auf dem Flughafen Tegel bewirtschaftet, bei der Ausschreibung für den neuen Flughafen keinen Zuschlag erhalten hat. Tegel soll kurz nach der Eröffnung des Großflughafens im kommenden Jahr geschlossen werden. Der zuständige NGG-Sekretär Sebastian Riesner betonte, daß SSP nach Tarifvertrag bezahle und dafür bekannt sei, sich an alle »Regeln und Gesetze« zu halten. »Derartige Erwägungen scheinen bei der Vergabe der neuen Konzessionen am BBI nicht berücksichtigt worden zu sein. Vollmundige Reden der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg, Tariftreue in Vergabegesetzen regeln zu wollen, scheinen in diesem Fall nur Worthülsen zu sein«, kritisierte Riesner. (jW)
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