Carlos in Cannes
Früher war er der meistgesuchte Mann auf der Welt, manche
nannten ihn den »Verbrecher ohne Gesicht«, andere
schlicht den »Schakal«. Ilich Ramirez Sanchez, besser
bekannt als »Carlos« nach 20 Jahren Treibjagd wurde
1994 im Sudan verhaftet und in Frankreich zu lebenslanger Haft
verurteilt. Jetzt bekommt er seinen eigenen Spielfilm: »Le
Prix du chacal« (Der Preis des Schakals) des
französischen Regisseurs Olivier Assayas läuft
außer Konkurrenz auf dem Filmfestival in Cannes, das am 12.
Mai beginnt. (jW)
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