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Lidl muß irreführende Werbung stoppen

Hamburg. Die Discounterkette Lidl stoppt auf Druck von Verbraucherschützern als irreführend kritisierte Werbung. Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte Lidl beim Landgericht Heilbronn verklagt. Sie warf dem Unternehmen vor, sich nicht an ein in der Reklame gegebenes Versprechen fairer Arbeitsbedingungen bei Textillieferanten in Bangladesch zu halten. »Wir bestätigen, daß Lidl die Unterlassungserklärung unterschrieben hat«, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch. Laut der Verbraucherzentrale entsprachen die Arbeitsverhältnisse in vier Lidl-Zulieferbetrieben in Bangladesch nicht der Werbung der Handelskette. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2010, Seite 5, Inland

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