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Kardinal kritisiert Kuba-Kampagne

Havanna. Das Oberhaupt der katholischen Kirche in Kuba, Kardinal Jaime Ortega, hat am Montag (Ortszeit) die internationale Kampagne gegen die kubanische Regierung kritisiert. »Wir haben es hier mit einer Form medialer Gewalt zu tun, auf die die kubanische Regierung auf ihre Weise reagiert hat, « sagte er der Kirchenzeitschrift Palabra Nueva. Der Geistliche forderte auch einen Dialog zwischen Kuba und den USA. Es müsse der »Teufelskreis« durchbrochen werden, daß beide Länder jeweils auf ein Entgegenkommen der anderen Seite warteten. »Während des Dialoges wird es Fortschritte geben, die es ermöglichen, die kritischsten Punkte zu überwinden.« Zugleich forderte der Kardinal Kubas Präsident Raúl Castro auf, den »notwendigen Wandel in Kuba« voranzutreiben. Darüber gebe es einen landesweiten Konsens. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2010, Seite 6, Ausland

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