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Bundesregierung bekommt Flugangst

Köln. Nach dem Flugzeugunglück von Smolensk, bei dem neben dem polnischen Präsidentenpaar ein Teil der Führung des Landes ums Leben kam, plant die Bundesregierung offenbar künftig getrennte Flüge von Regierungsmitgliedern. »Das wird bei uns ein Umdenken auslösen«, sagte ein Bundesminister laut einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom Mittwoch. Künftig würden bei deutsch-französischen Regierungskonsultationen »wahrscheinlich drei Challenger statt eines Airbus fliegen«, sagte er. Bislang säßen auf Reisen zu solchen Treffen alle deutschen Kabinettsmitglieder in einem Flugzeug. Polens Präsident Lech Kaczynski und seine Frau Maria waren am Samstag auf dem Weg zu einer Gedenkfeier nach Katyn zusammen mit Regierungsmitgliedern und anderen Funktionären bei einem Flugzeugabsturz gestorben. Insgesamt kamen 96 Menschen ums Leben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2010, Seite 4, Inland

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