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Karsai dementiert seine Drohungen
Kabul. Der afghanische Präsident Hamid Karsai (Foto) hat ihm
zugesprochene Äußerungen dementieren lassen, bei
anhaltendem internationalen Druck auf seine Regierung könnte
er sich den Taliban anschließen. Sein Sprecher Wahid Omar
sagte am Mittwoch vor Journalisten in Kabul, die afghanische
Regierung sei über derartige Berichte schockiert.
Karsai und sein Kabinett hätten »den Kampf gegen den Terrorismus und den Kampf gegen jene zur Toppriorität gemacht, die das Leben von Afghanen gefährden«, sagte Omar. »In diesem Zusammenhang ergibt diese Äußerung, von wem immer sie gemacht wurde, keinen Sinn.« Der Nachrichtenagentur AP hatten drei Abgeordnete die Drohung Karsais bestätigt. Sie wurde als Reaktion des Präsidenten auf zunehmenden amerikanischen Druck gesehen. (apn/jW)
Karsai und sein Kabinett hätten »den Kampf gegen den Terrorismus und den Kampf gegen jene zur Toppriorität gemacht, die das Leben von Afghanen gefährden«, sagte Omar. »In diesem Zusammenhang ergibt diese Äußerung, von wem immer sie gemacht wurde, keinen Sinn.« Der Nachrichtenagentur AP hatten drei Abgeordnete die Drohung Karsais bestätigt. Sie wurde als Reaktion des Präsidenten auf zunehmenden amerikanischen Druck gesehen. (apn/jW)
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