Zum Inhalt der Seite

Raus aus Facebook

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) unterstützt die Kritik von Bundes-Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner an Facebook, dem weltgrößten kommerziellen Online-Netzwerk. Aigner hatte Facebook mangelnden Datenschutz vorgeworfen und kundgetan, sie werde dort ihre Mitgliedschaft aufgeben, wenn sich nichts ändere. Face­book hat angekündigt, neue Datenschutzbestimmungen einführen zu wollen. Doch »damit würde es nur noch schlimmer«, kommentiert Falk Lüke, Referent im Projekt »Verbraucherrechte in der digitalen Welt« die Regelungen. Mit einer Zustimmung würden die Nutzer dem Unternehmen einen Freibrief für eine weitgehende Verwendung und Weitergabe von Daten einräumen. Den Nutzern wird geraten, den geplanten Änderungen zu widersprechen und sich neue Anbieter zu suchen. (ots/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!