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Keine Hilfe für Überlebende

Berlin. Die Bundesregierung lehnt finanzielle Hilfen für die letzten Überlebenden der Massendeportationen mit der Deutschen Reichsbahn ab. Das teilte die Initiative »Zug der Erinnerung« am Dienstag mit. Demnach habe das Finanzministerium bestritten, daß die Regierung und das Nachfolgeunternehmen Deutsche Bahn AG rechtlich zu Zahlungen verpflichtet sind. »Ohne die Deutsche Reichsbahn wären die Morde, die Ausbeutung und die unmenschlichen Leiden der Opfer unmöglich gewesen«, heißt es in einer am Wochenende veröffentlichten »Warschauer Erklärung«.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2010, Seite 15, Antifaschismus

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