-
29.03.2010
- → Ausland
Rasmussen: NATO will Raketenschild
Brüssel. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen
(Foto) hat sich für ein »kontinentales
Raketenabwehrsystem in Europa« ausgesprochen. Ohne einen
Ausbau seiner Verteidigungsmöglichkeiten werde Europa in
militärischer Hinsicht ein »Papiertiger« bleiben,
sagte Rasmussen am Samstag bei einem Sicherheitsforum in
Brüssel. Iranische Mittelstreckenraketen könnten bereits
jetzt Europa erreichen.
Zudem verlangte er höhere Militärausgaben in Europa. Zwischen den Möglichkeiten der USA und denen der europäischen NATO-Mitglieder entstehe »angesichts schrumpfender Rüstungsetats« zunehmend ein Ungleichgewicht, erklärte Rasmussen. Während Washington zuletzt ein Budget von mehr als 710 Milliarden Dollar (529 Milliarden Euro) vorgesehen habe, beliefen sich die jährlichen Militärausgaben der europäischen Verbündeten insgesamt auf 280 Milliarden Dollar. (apn/jW)
Zudem verlangte er höhere Militärausgaben in Europa. Zwischen den Möglichkeiten der USA und denen der europäischen NATO-Mitglieder entstehe »angesichts schrumpfender Rüstungsetats« zunehmend ein Ungleichgewicht, erklärte Rasmussen. Während Washington zuletzt ein Budget von mehr als 710 Milliarden Dollar (529 Milliarden Euro) vorgesehen habe, beliefen sich die jährlichen Militärausgaben der europäischen Verbündeten insgesamt auf 280 Milliarden Dollar. (apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland