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Massaker im ­Nordosten Kongos

Kinshasa. Ugandische Rebellen haben im Dezember 2009 im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo beim Überfall mehrerer Dörfer nach örtlichen Angaben mindestens 300 Zivilisten getötet. Der katholische Geistliche der Diözese Isiro-Niangara, Dieudonné Abakuba, sagte am Samstag, 30 Mitglieder der christlich-fundamentalistischen »Widerstandsarmee des Herrn« (Lord’s Resistance Army, LRA) hätten zwischen dem 14. und 18. Dezember ein Dutzend Dörfer im Distrikt Haut-Uélé in der Provinz Orientale angegriffen und zwischen 200 und 400 Menschen verschleppt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2010, Seite 6, Ausland

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