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Weiter Hausarrest für Suu Kyi

Rangun. In Myanmar bleibt die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi weiter unter Hausarrest. Sie scheiterte am Freitag vor dem Obersten Gerichtshof Myanmars mit ihrem Einspruch gegen die Verlängerung ihrer Strafe, wie Suu Kyis Anwalt in Rangun mitteilte. Bereits 14 der vergangenen 20 Jahre verbrachte die Friedensnobelpreisträgerin unter Hausarrest oder im Gefängnis. Aus den letzten freien Wahlen 1990 war Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) als klare Siegerin hervorgegangen, die Militärregierung erkannte das Ergebnis aber nicht an. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2010, Seite 7, Ausland

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