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Konvention gegen Streubomben

New York. Die internationale Konvention zum Verbot von Streubomben ist von 30 Staaten ratifiziert worden und tritt damit am 1. August in Kraft. Dies verkündete UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag abend in New York. Das nötige Quorum von 30 Ländern wurde nach Angaben der Koalition gegen Streubomben mit dem Abschluß des Ratifizierungsverfahrens in Burkina Faso und Moldawien erreicht. Auch Deutschland hat die Konvention bereits ratifiziert, nicht aber die weltgrößten Militärmächte USA, Rußland und China. Streubomben sind große Bomben oder auch Artilleriegeschosse, die zahllose kleine Sprengsätze enthalten. Diese verteilen sich über ein großes Gebiet, wobei allerdings nicht alle sofort explodieren. Die Blindgänger stellen auch viele Jahre nach einem Krieg noch eine große Gefahr dar. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2010, Seite 2, Ausland

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