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08.02.2010
- → Politisches Buch
Neu erschienen
RotFuchs
In der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« heißt es einleitend aus Anlaß des 60. Gründungstages des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit: »Das Einstimmen gewisser Führer der PDL in den schrillen Chor der ›Stasi‹-Verleumder kann nur sie selbst diskreditieren.« Zu dem Jubiläumsdatum äußern sich außerdem Dieter Lehmann und Konstantin Brandt. Walter Ruge schreibt über »Gebührenpflichtige Verblödung« in den Medien, Dieter Winderlich analysiert, wie Spiegel TV das »geheime Frauengefängnis der DDR« Hoheneck erfand. Werner Vanselow widmet sich »vier unbewiesenen Behauptungen der Dresdner ›Gefälligkeitskommission‹« über angeblich zu hohe Opferzahlen nach der Bombardierung der Elbestadt am 13. Februar 1945. Zbigniew Wiktor berichtet aus Wuhan, wie die Volksrepublik China der Weltwirtschaftskrise begegnet.RotFuchs, Nr. 145, 32 Seiten, Spenden erbeten. Bezug: Karin Dockhorn, Anna-Louisa-Karsch-Str. 3, 10178 Berlin, Tel.: 030/2412673, E-Mail: Wdockhorn@t-online.de
Marxistisches Forum
Das Heft 59 der Heftreihe enthält die Materialien einer Konferenz des Marxistischen Forums Sachsen vom 8. November 2009. Veröffentlicht werden die Thesen von Ekkehard Lieberam und Roland Wötzel zum Thema »Unser Beitrag in der ›Erinnerungsschlacht‹ um die DDR«. Weitere Autoren sind: Horst Schneider (Wird die DDR-Geschichte verklärt?), Heinz Bilan (In der Geschichtsdarstellung geht es auch um Begrifflichkeiten), Lex Aarons (Totalelitäre Herrschaftssprache und Sprache der Ohnmacht für das Anschlußgebiet), Herbert Münchow (Ausbruch aus dem Kapitalismus), Karl-Heinz Reinhardt (Die Konterrevolution auf Filzlatschen), Ingo Wagner (Was tun?), Maxi Wartelsteiner (Im Leben, ja im Leben geht manches mal daneben). Der Anhang enthält die Erklärung des Ältestenrats der Linkspartei »Anregungen zum Umgang mit der Geschichte« sowie einen Auszug aus einer Debatte im sächsischen Landtag zum Schulunterricht in Geschichte.Marxistisches Forum, Heft 59, 48 Seiten, 4 Euro. Bezug: GNN Buchversand, Badeweg 1, 04435 Schkeuditz, Tel.: 034204/65711, Fax: 034204/65893, E-Mail: GNN-Schkeuditz@t-online.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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