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DAK-Chef attackiert Politik

München. In der Diskussion um Zusatzbeiträge hat sich der Vorstandsvorsitzende der DAK, Herbert Rebscher, gegen die Vorwürfe von Politikern verteidigt. »Es ist schon befremdlich, wenn Politiker, die die Gesundheitsreform selbst beschlossen haben, jetzt die Kassen dafür kritisieren«, sagte Rebscher der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe). Die DAK wird als eine der ersten Krankenkassen künftig einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern fordern. Schuld an der schwierigen finanziellen Situation der Krankenkassen sei die »Unterfinanzierung im Gesundheitsfonds«, sagte Rebscher. Der DAK-Vorsitzende forderte Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auf, den deutschen Pharmamarkt neu zu ordnen und die Kostensteigerung vor allem bei den Arzneimitteln zu stoppen. »Wir brauchen eine Kosten-Nutzen-Bewertung bei der Einführung neuer Medikamente.« Rebscher forderte außerdem Preisobergrenzen für Arzneimittel.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2010, Seite 4, Inland

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