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RAG reduziert Politikerbeihilfen

Düsseldorf/Herne. In der Affäre um Honorare des Kohlekonzerns RAG an Landtagsabgeordnete hat das Unternehmen eine Reduzierung der Zahlungen angekündigt. »Auch wenn das Unternehmen die Grundvergütung grundsätzlich für angemessen hält, soll diese mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussion und der öffentlichen Wahrnehmung«, teilte die RAG am Montag in Herne mit. Künftig werde es keine Jahresvergütung, sondern nur noch ein Sitzungsgeld von 200 Euro geben.

Allein Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) hatte zuvor 30000 Euro von der RAG für ihren Vorsitz des sogenannten RAG-Regionalbeirats kassiert. Neben insgesamt drei Landtagsabgeordneten gehören auch Bürgermeister dem Beirat an, der die Schließung von Zechen begleiten soll. Laut Medienberichten soll der Beirat pro Jahr zwei- bis dreimal jeweils zwei Stunden getagt haben. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2010, Seite 5, Inland

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