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Holocaust-Leugner soll vor Gericht
Regensburg. Traditionalistenbischof Richard Williamson soll sich
Mitte April vor dem Regensburger Amtsgericht wegen seiner
Holocaust-Leugnung verantworten. Ein Gerichtssprecher sagte am
Mittwoch, für den Prozeß am 16. April sei das
persönliche Erscheinen Williamsons angeordnet worden. Sollte
der britische Bischof der Piusbruderschaft nicht erscheinen,
muß der 69jährige dem Sprecher zufolge aber keine
Konsequenzen fürchten. Der Prozeß werde auf jeden Fall
auch ohne Williamson stattfinden. Der Bischof hatte im November
2008 im Interview die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit
bestritten. Auch seien nicht sechs Millionen Juden, sondern 200000
bis 300000 von den Nazis ermordet worden.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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